Was gibt’s zu sehen? von Will Gompertz

© DuMont Buchverlag
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Inhalt

Anekdotenreich, humorvoll und lebendig führt uns der langjährige Media-Director der Londoner Tate Gallery und BBC-Kunstkorrespondent in die Welt der modernen Kunst – vom Impressionismus bis in die heutige Zeit. Sein Ziel ist es, dass möglichst viele Menschen moderne Kunst schätzen und verstehen.

Für wen?

Kunstinteressierte Menschen

Fazit

Manchmal beginnt man mit der Lektüre eines Buches und weiß schon nach wenigen Seiten: Dieses Werk ist ein „Geschenk“ und es wird etwas in meinem Leben verändern. So erging es mir mit diesem Buch. Für alle, die wie ich, die bildende Kunst lieben, aber sich in einer Ausstellung moderner Kunst hilflos und überfordert fühlen, hat Will Gompertz dieses wunderbare Buch geschrieben. Seine Sprache ist verständlich, seine Anekdoten spannend und amüsant – jede Seite ein Vergnügen. Und anschließend geht man mit neuem Verständnis in die nächste Ausstellung für moderne Kunst. Wunderbar!

„Was gibt’s zu sehen“ erschien 2013 als gebundenes Buch und ist jetzt als Taschenbuch erhältlich.

Hits & Storys von Werner Köhler

© Heel Verlag
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Inhalt

Seit 2016 gibt es auf SWR1 die erfolgreiche Sendung „Hits & Storys“ des Musikredakteurs Werner Köhler. Unter dem gleichen Titel ist in diesem Jahr ein Buch erschienen. In diesem erzählt der Autor Geschichten und Anekdoten zu Musikern, Bands und einzelnen Hits.

Für wen?

Freunde der Pop-Musik

Fazit

Wie viele andere Menschen liebe auch ich Anekdoten und Geschichten über Musiker und ihre Musik. Am liebsten höre ich entsprechende Sendungen im Radio. Da das Buch keine CD oder Titellisten für das Internet enthält, fehlten mir die Hörbeispiele zu den besprochenen Titeln. In den Geschichten ließ es sich der Autor nicht nehmen, selbst immer wieder in tragender Rolle in Erscheinung zu treten. Im Laufe der Zeit empfand ich das beim Lesen als sehr penetrant. Schade! Die Idee zu diesem Buch ist gut, jedoch weist die Umsetzung Mängel auf und „Hits & Storys“ ist bei Weitem kein Ersatz für eine gute Musiksendung im Radio oder Fernsehen.

Jimi Hendrix von Hannes Fricke

© Reclam
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Inhalt

Am 27. November 2017 wäre er 75 Jahre alt geworden. Er, einer der besten Gitarristen, die je gelebt haben. Ein Idol, ein Ausnahmemusiker, ein Kaugummi kauender Freak – Jimi Hendrix. In dieser Musikerbiographie aus der Reclam-Serie „100 Seiten“ zeichnet Hannes Fricke ein sehr persönliches Bild der Person, der kurzen Karriere und der Spieltechnik des legendären Gitarristen.

Für wen?

Gitarristen, Musiker und Musikinteressierte.

Fazit

Umfang und Sprache dieser Musikerbiographie entsprechen dem heutigen Zeitgeist. Der Aufbau ist interessant und die persönliche und dazu sympathische Art des Autors weckten in mir den Wunsch, mich mal wieder mit der Musik Jimi Hendricks zu beschäftigen. Für mich ein rundum gelungenes Werk.

Hannes Fricke: „Jimi Hendrix. 100 Seiten“
Reclam, S. 100, Preis: 10,00 €

Allgemeine Musiklehre anschaulich erklärt

© Dorling-Kindersley
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Inhalt

Diese Musiklehrer mit beiliegender CD wendet sich an Menschen mit und ohne musikalische Kenntnisse. Anschaulich und in moderner Aufmachung werden alle wichtigen Elemente der Musik erklärt. Die Kapitel sind: Tonhöhe, Rhythmus, Intervalle und Tonleitern, Melodie, Akkorde und Harmonik, Form, Instrumente und Gesang sowie Stilrichtungen. Abgerundet wird das Werk mit einem Umfangreichen Teil zum Nachschlagen.

Für wen?

Für musikinteressierte Laien und Schüler.

Fazit

Ich bin schon lange ein Freund der Bücher des Dorling-Kindersley-Verlags. Und auch bei dieser Musiklehre wurde ich nicht enttäuscht. Der Verlag ist seinem Konzept treu geblieben: wenig Text, viele Bilder, Skizzen und Fotos. Ein Werk, das sich gerade durch seine Illustrationen auch für den Einsatz im Unterricht eignet. Mein Exemplar wanderte jedenfalls direkt in meinen Unterrichtsraum. Das Papier und die Bindung sind von hoher Qualität – eine Grundvoraussetzung für ein Nachschlagewerk.

Allgemeine Musiklehre anschaulich erklärt
Dorling-Kindersley, S. 256, Preis: 16,95 €

Beethoven: Der Schöpfer und sein Universum von Martin Geck

© Siedler Verlag
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Inhalt

Im Zentrum dieser neuen Biographie des Musikwissenschaftlers Martin Geck stehen die musikalischen Werke des großen Musikers. Diese betrachtet der Autor durch die Auseinandersetzung mit Künstlern und Denkern, die sich in unterschiedlicher Weise zu der Person Beethovens und seinen Kompositionen geäußert haben.

Für wen?

Musiker, Musikliebhaber und Freunden von Musikerbiographien

Fazit

Martin Geck möchte, dass sich seine Biographie von anderen Musikerbiographien abhebt und das tut sie. Sie ist nicht chronologisch aufgebaut und so hat die Leserschaft die Möglichkeit, quer zu lesen. Nach Abschluss dieser sehr informativen und gut lesbaren Lektüre hatte ich allerdings den Eindruck, zu wenig über Beethoven selbst erfahren zu haben.

Oper – aber wie!? von Richard Lorber

© Bärenreiter-Verlag
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Inhalt

„Oper – aber wie!?“ ist eine Sammlung von Gesprächen, die der WDR-Musikredakteur Richard Lorber mit einigen bedeutenden Künstlern des Operngenres führte. Sänger, Dirigenten, Komponisten und Regisseure kommen hier zu Wort. Sie berichten von ihren musikalischen Vorlieben, Ansichten und ihrer Arbeit.

Für wen?

Für Opernliebhaber und Sänger.

Fazit

Für mich als Opernliebhaberin war die Lektüre dieses Buches ein großes Vergnügen. Die Gespräche sind informativ und unterhaltend zugleich. Dem Leser wird hier ein Blick hinter die Kulissen des aktuellen Musiktheaters gewährt. Ein Werk zur eigenen Lektüre und zum Verschenken.

TOP – Die neue Wissenschaft vom bewussten Lernen von K. Anders Ericsson und Robert Pool

© Droemer Knaur
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Inhalt

K. Anders Ericsson ist Professor für Psychologie und eine Koryphäe auf dem Gebiet der Expertiseforschung. In diesem Buch räumt der Autor mit dem Mythos „Wunderkind“ auf und zeigt, wie wir alle unser Leistungspotential entfalten können. Die Voraussetzungen dafür sind: Motivation, Lernbereitschaft und der Weg des „bewussten Lernens“. Ericsson zeigt, warum „bewusstes Lernen“ funktioniert und wie wir es anwenden können.

Für wen?

Für jeden, der sein Lernen optimieren möchte und besonders für alle Lehrenden.

Fazit

Obwohl ich schon viele Bücher über das Lernen gelesen haben, hat mich dieses besonders begeistert. Ericsson macht allen Lernenden und allen Lehrenden Mut, nach hohen Zielen zu streben. Seine Botschaft: Nicht ein Talent ist das Besondere an uns Menschen sondern die Anpassungsfähigkeit unseres Gehirns. Mit vielen anschaulichen Beispielen vermittelt der Autor seine Methode. Das Buch ist in einer erfrischend verständlichen Sprache verfasst und wird auch Lern-Fachleute überraschen.

Musikphilosophie von Richard Klein

© Junius Verlag
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Inhalt

Richard Klein widmet sich in seinem Einführungsband dem „Projekt“ Musikphilosophie. Ausgehend vom späten 18. Jahrhundert, lassen sich innerhalb des Werkes Gedanken über das Thema Musik von Persönlichkeiten wie Eduard Hanslick, Friedrich Nietzsche und Bob Dylan finden.

Für wen?

Das Buch richtet sich an alle, die sich an philosophische Gedankengänge wagen und wissen möchten, wie Musik von diesem Standpunkt aus betrachtet werden kann.

Fazit

Das kleine Buch ist rundum gelungen, aber kein Schmöker, sondern ein Band für Freunde der theoretischen Auseinandersetzung.

Richard Klein: „Musikphilosophie zur Einführung“
Junius Verlag, S. 205, Preis: 14,90 €