Arche Literatur Kalender 2018

© Arche Kalender
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Gestaltung

Inhalt

Der Arche-Literaturkalender 2018 steht unter dem Motto „Ruhe und Bewegung“. Was Ruhe und Bewegung für die AutorInnen bedeuten, verrät der Kalender durch Texte, Fotos und biographische Informationen.

Für wen?

Liebhaber ungewöhnlicher Kalender

Fazit

Die Arche Kalender sind Kult – bei mir und bei vielen anderen Menschen auch. Jeder, der bei seinem Wandkalender auf Blumen, Landschaften und Hundewelpen verzichten kann und sich jede Woche lieber an interessanten Fotos oder Bildern und informativen Texten erfreuen möchte, dem empfehle ich diese Kalender.

Arche Literatur Kalender 2018
Arche Kalender Verlag, 60 Blätter, Preis: 22,00 €

Hör mal, so klingt die Musik von Martina Kohl und Anne Böhm

© arsEdition
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Inhalt

Die kleine Emma liebt Musik. Am liebsten spielt sie auf den Klanghölzern. Ihre Mutter spielt die Geige, ihre Tante die Klarinette und ihr Opa das Horn. Am schönsten aber ist es, wenn alle gemeinsam musizieren.

Für wen?

Kinder ab 1 ½ Jahren

Fazit

Dieses kleine Büchlein mit Sound erzählt eine wunderbar kleinkindgerechte Alltagsgeschichte. Die Hörbeispiele sind von guter Qualität und sehr dezent in der Lautstärke. Ich habe meinen 2- und 3-jährigen Schülern und einigen Eltern das Buch vorgelesen und mit ihnen die Hörbeispiele angehört. Sie alle waren fasziniert und lauschten still und aufmerksam. Schüler, Eltern und Lehrerin sind begeistert. Ein wirklich empfehlenswertes Buch – mit Soundelementen – die auch für erwachsene Ohren sehr angenehm sind.

Beethoven: Der Schöpfer und sein Universum von Martin Geck

© Siedler Verlag
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Inhalt

Im Zentrum dieser neuen Biographie des Musikwissenschaftlers Martin Geck stehen die musikalischen Werke des großen Musikers. Diese betrachtet der Autor durch die Auseinandersetzung mit Künstlern und Denkern, die sich in unterschiedlicher Weise zu der Person Beethovens und seinen Kompositionen geäußert haben.

Für wen?

Musiker, Musikliebhaber und Freunden von Musikerbiographien

Fazit

Martin Geck möchte, dass sich seine Biographie von anderen Musikerbiographien abhebt und das tut sie. Sie ist nicht chronologisch aufgebaut und so hat die Leserschaft die Möglichkeit, quer zu lesen. Nach Abschluss dieser sehr informativen und gut lesbaren Lektüre hatte ich allerdings den Eindruck, zu wenig über Beethoven selbst erfahren zu haben.

Eine kleine Nachtmusik von Heinz Janisch und Birgit Antoni

© Ueberreuter Verlag
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Inhalt

Heinz Janisch erzählt eine Geschichte, wie die Komposition „Eine kleine Nachtmusik“ entstanden sein könnte. Der erwachsene Mozart ist müde vom Komponieren. Er schläft ein und träumt von seiner Kindheit. Währenddessen schwebt eine Schreibfeder herbei und beginnt Notenblätter zu füllen…

Für wen?

Kinder ab 3 Jahren und Lehrende der musikalischen Frühförderung.

Fazit

Ein wunderbares Buch mit einer ebenfalls wunderbaren CD. Die Geschichte ist kindgerecht, passt zur Musik und wird von den Illustrationen liebevoll begleitet. Der Autor Heinz Janisch liest die Geschichte auf der CD selbst und sein österreichischer Akzent macht das Zuhören zum Vergnügen. Die musikalischen Einlagen sind von der Länge her, dem Alter der Kinder angepasst. Ein Werk, das alle Aspekte der kindlichen Entwicklung berücksichtigt – wirklich bemerkenswert. Es wird ganz sicher Teil meines Unterrichts mit den 4-jährigen werden.

Oper – aber wie!? von Richard Lorber

© Bärenreiter-Verlag
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Inhalt

„Oper – aber wie!?“ ist eine Sammlung von Gesprächen, die der WDR-Musikredakteur Richard Lorber mit einigen bedeutenden Künstlern des Operngenres führte. Sänger, Dirigenten, Komponisten und Regisseure kommen hier zu Wort. Sie berichten von ihren musikalischen Vorlieben, Ansichten und ihrer Arbeit.

Für wen?

Für Opernliebhaber und Sänger.

Fazit

Für mich als Opernliebhaberin war die Lektüre dieses Buches ein großes Vergnügen. Die Gespräche sind informativ und unterhaltend zugleich. Dem Leser wird hier ein Blick hinter die Kulissen des aktuellen Musiktheaters gewährt. Ein Werk zur eigenen Lektüre und zum Verschenken.

Der Tod liebt die Oper von Edith Kneifl

© Haymon Verlag
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Inhalt

Ein Kriminalfall im Wien der Jahrhundertwende (19. – 20. Jahrhundert). In der Wiener Hofoper geschehen nacheinander zwei Morde. Zwischen kaiserlicher Oper, Café Sacher und Wiener Graben nimmt der Privatdetektiv und Lebemann, Gustav von Karoly, die Ermittlungen auf, die ihn schließlich auch ins mondäne Sommerfrische-Paradies des europäischen Hochadels: nach Opatija in die Villa Neptun führen.

Für wen?

Für Liebhaber historischer Krimis im guten, alten „Agatha-Christie-Stil“.

Fazit

Dieses Buch ist wunderbare Unterhaltung für alle Freunde von leichter Krimikost. Schnell wachsen einem die Hauptpersonen ans Herz und man taucht ein in die Zeit der Jahrhundertwende. Dieser Krimi hat alles, was man von einem solchen Werk erwartet. Ich habe ihn mit Vergnügen gelesen und werde mir bestimmt noch einen weiteren Fall des Privatermittlers Gustav von Karoly gönnen.

Das Café unter den Linden von Joan Weng

© Aufbau Verlag
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Inhalt

Berlin im Jahr 1925: Die junge Fritzi reist von der Provinz in die Hauptstadt der Künste und des Films. Ihr Traum ist es, Drehbuchautorin bei der UFA zu werden. Zunächst nimmt sie eine Stelle als Schreibkraft an und gerät in einen Kreis von Musikern, Malern und Schriftstellern. Sie ist fasziniert vom bohèmen Leben der Avantgarde-Künstler und lernt schließlich eine jungen Mann kennen, der…

Für wen?

Für Freunde leichter Unterhaltung im Flair der 20er Jahre.

Fazit

Ich habe das Buch mit großen Erwartungen begonnen und wurde enttäuscht. Die Geschichte einer jungen Frau, die von der Provinz nach Berlin kommt ist nicht neu. Der Autorin gelingt es nicht, die Atmosphäre der 20er Jahre in Berlin zu vermitteln; dazu ist ihr Erzählstil zu wenig atmosphärisch und die Sprache ihrer Protagonisten zu modern. Auch war es mir nicht möglich, eine Beziehung zur Hauptperson aufzubauen. Wer all das erwartet, sollte auf den Klassiker dieser Geschichte zurückgreifen „Das kunstseidene Mädchen“ von Irmgard Keun.

Aufbau Taschenbuch, S. 304, Preis: 9,99 €

TOP – Die neue Wissenschaft vom bewussten Lernen von K. Anders Ericsson und Robert Pool

© Droemer Knaur
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Inhalt

K. Anders Ericsson ist Professor für Psychologie und eine Koryphäe auf dem Gebiet der Expertiseforschung. In diesem Buch räumt der Autor mit dem Mythos „Wunderkind“ auf und zeigt, wie wir alle unser Leistungspotential entfalten können. Die Voraussetzungen dafür sind: Motivation, Lernbereitschaft und der Weg des „bewussten Lernens“. Ericsson zeigt, warum „bewusstes Lernen“ funktioniert und wie wir es anwenden können.

Für wen?

Für jeden, der sein Lernen optimieren möchte und besonders für alle Lehrenden.

Fazit

Obwohl ich schon viele Bücher über das Lernen gelesen haben, hat mich dieses besonders begeistert. Ericsson macht allen Lernenden und allen Lehrenden Mut, nach hohen Zielen zu streben. Seine Botschaft: Nicht ein Talent ist das Besondere an uns Menschen sondern die Anpassungsfähigkeit unseres Gehirns. Mit vielen anschaulichen Beispielen vermittelt der Autor seine Methode. Das Buch ist in einer erfrischend verständlichen Sprache verfasst und wird auch Lern-Fachleute überraschen.

Piano Moods – Das Winteralbum von Sandra Labsch

© ZauberKlavier Verlag
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Inhalt

Dieses sehr ansprechend gestaltete Werk beinhaltet 10 mittelschwere Stücke für Klavier. Die stimmungsvoll-romantischen Titel führen auf eine etwas andere Art durch die Winter- und Weihnachtszeit. Sie liegen hervorragend in den Händen und sind Balsam für die Seele.

Für wen?

Für alle, die gerne romatische Klavierliteratur spielen. Besonders meine pubertierenden Schülerinnen lieben diese Musik.

Fazit

Für mich sind dieses Heft und weitere Werke von Sandra Labsch die Entdeckung dieses Herbstes.

Sandra Labsch: „Piano Moods – Das Winteralbum“
ZauberKlavier Verlag, S. 28, Preis: 11,99 €

„Kinderlieder für alle!“ 35 Lieder zum Mitsingen

© Carus-Verlag
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Inhalt

CD: „Kinderlieder für alle!“ ist eine CD mit 35 Kinderliedern zum Hören und Mitsingen für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter. Neben bekannten deutschen Kinderliedern findet man Lieder anderer Kulturen. Einige der Titel können in unterschiedlichen Sprachen, wie z.B. Englisch, Französisch, Türkisch, Arabisch und Russisch gesungen werden.
Liederbuch: Zur CD gehört ein kleines Liederbuch im Format der CD. Dieses ist farbig gestaltet und enthält die Noten der Lieder mit Begleitakkorden und Texten.

Für wen?

Für Kinder zwischen 4 und 8 Jahren, sowie Eltern, ErzieherInnen und GrundschullehrerInnen.

Fazit

Die CD ist eine gelungene Mischung aus den gängigen deutschen und andersprachigen Kinderliedern. Die Arrangements sind abwechslungsreich und von sehr guter Qulität. Das Liederbuch ist farbig gestaltet, zum Musizieren und zum Schmökern für Kinder jedoch ungeeignet. Der Preis von 19,90 Euro erscheint mir aufgrund der aufwendigen Einspielungen verständlich, ist jedoch für eine Kinderlieder CD sehr hoch.

„Kinderlieder für alle!“ 35 Lieder zum Mitsingen. Liederbuch mit CD
Carus-Verlag, DigiPac, Preis: 19,90 €

Ausgezeichnet mit dem Medienpreis LEOPOLD 2017.